Psychoanalytische Texte langsam lesen - WS 2026/27
Die Psychoanalyse in Träumen – Der Traummonismus und das Schwinden der Träume
An keinem Phänomen lassen sich die Entwicklungen und Umwälzungen der Psychoanalyse so gut nachvollziehen wie am Traum und den Deutungen, die der Traum erfährt. Das liegt vor allem daran, dass bedeutende Umbrüche der psychoanalytischen Theorie immer wieder durch eine neue Auffassung von Träumen eigeleitet wurden. In dieser Seminarreihe, die sich über mehrere Semester erstrecken soll, werden einige dieser Wendepunkte untersucht.
Eine Neuerung, die sich besonderer Aufmerksamkeit erfreut, ist der Versuch den Patienten als Träumer (oder nicht-Träumer) zu betrachten und die psychoanalytische Stunde als Traum. Was geschieht aber mit der Besonderheit des Traums, wenn er zum allgemeinen Modell der Psychoanalyse dekretiert wird? Lässt sich die Behandlung wirklich träumen? Vertieft der Traummonismus das Interesse am Traum oder zeugt er von einem Traumschwund in den Behandlungen? Wir werden Texte und Textauszüge u. a. von Freud, Lewin, Bion und Ogden lesen.

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| Veranstalter: |
Wiener Psychoanalytische Akademie (WPA) |
| Zielgruppe: | Interessierte an Psychoanalyse |
| Programmleitung: | Daru Huppert |
| Preis der Veranstaltung: | EUR 260,00 |
| Termine: | Alle Termine als VCalendar (ICS) speichern |